Meine Zeichen aus der geistigen Welt: Teil 2

Meine selbst kreierte Feder für Mama am 31.7.2025
Vieles hat sich in unserer Kommunikation verbessert seit meinem Übergang – kein Vergleich zu letztem Jahr. Und obwohl Mama sich jederzeit mit mir in Verbindung setzen kann, wartet sie doch fast täglich auf ein „alltägliches“ Zeichen von mir, was ich ihr auch gerne in Form eines Schmetterlings, einer flackernden Lampe, des blinkenden Katzenballs oder der flackernden Kamera in Zoom Meetings, um nur einige Beispiele zu nennen, schicke, immer zu einem für den Verlauf des Gesprächs oder der Situation passenden Moment. Das freut sie immer sehr und sie sieht es als Bestätigung dafür, dass ich auch wirklich bei ihr bin und sie begleite.
Manchmal muss ich mir aber auch etwas Besonderes ausdenken, erstens wird sonst alles zur Gewohnheit und zweitens wird es ja auch langweilig. Unlängst habe ich mal wieder eine Feder kreiert, diesmal aus Küchenrolle. Mama hätte sie fast weggekehrt, aber glücklicherweise hat sie noch mal richtig hingeschaut und was war das? Eine typische Tini Feder! Wie hat sie sich da gefreut, kam die Feder doch ganz überraschend, ohne besonderen Anlass.
Jetzt möchte ich noch von einem Zeichen berichten, auf das ich ganz stolz bin, weil es mir so gut gelungen ist. Mein Papa hat mit einem relativ neuen Hemd (dunkelblau) einen Türrahmen mit weißer lösungsmittelhaltiger Farbe gestrichen in der Annahme, dass er aufpasst und da nichts passiert. Wenn das Mama gewusst hätte! Papa streicht und was ist passiert? Ein wunderschöner, weißer Fleck zierte Papas Hemd, mitten auf dem Bauch – oh weh! Mit allen ihm auf die Schnelle zur Verfügung stehenden Lösungsmitteln ist er dem Fleck zu Leibe gerückt – vergeblich. Er legte das Hemd in die Waschküche und beichtete es Mama. Ich gab ihr ein Lösungsmittel durch mit dem sie versuchen könnte den Fleck zu beseitigen. Da es schon spät abends war und sie das Lösungsmittel erst bei mir suchen musste, hat sie das Ganze auf den anderen Tag verschoben, hatte sie das Hemd ohnehin schon abgeschrieben. Am anderen Morgen, Papas erster Gang zum Hemd – und was sah er? Der Fleck war weg. Das konnte doch nicht sein! Papa drehte und wendete das Hemd, aber er fand den Fleck nicht mehr. So ein Fleck verschwindet nicht von alleine, dafür gibt es physikalisch-chemisch keine Erklärung. Es hat ihm die Sprache verschlagen. Er zeigte Mama das Hemd, aber da war nichts mehr! Sie roch hin – kein Lösungsmittelgeruch mehr, nichts. Für sie war klar, „das war Tini“. Und sogar für meinen überaus kritischen Papa gibt es keinen Zweifel: „das war Tini“ berichtete er voller Stolz seinem Freund, „und nein, ich spinne nicht“.
Ja tatsächlich, ich habe mich an etwas Neuem ausprobiert und ein neues Experimentierfeld eröffnet. Das hat mir so viel Spaß gemacht. Und während ich Mama das diktiere, flackert ihre Lampe kräftig und lang, als Zeichen, das ist wahr! Auch hier wieder Freude auf beiden Seiten. Meine Eltern freuen sich über das gerettete Hemd und meine neue Fähigkeit und ich freue mich, dass ich eine ganz neue Erfahrung machen konnte, in einem Bereich, der mir schon zu Lebzeiten am Herzen lag.
Wenn ich bedenke, was alles möglich ist, nur häufig nicht ausgeschöpft wird. Ich bin wieder einmal total begeistert.
Und so habe ich mich gleich an ein weiteres größeres Projekt gewagt, der Teppich im ehemaligen Schlafzimmer meiner Eltern. Niemand hat das Zimmer betreten, doch der Teppich lag schräg da und an einem Ende zusammengeschoben, wie wenn jemand darüber gestolpert wäre, was aber nicht der Fall war. Papa hat den Raum schon seit einiger Zeit nicht betreten und wenn Mama so über den Teppich gestolpert wäre, wäre sie auf der Nase gelegen, ganz zu schweigen davon, dass sie nie einen Teppich so schräg liegend und zusammengeschoben hätte liegen lassen. Bei ihr muss alles ordentlich sein. Als sie das sah und Papa verneinte da gewesen zu sein, gab es für sie nur eine Erklärung, „das war Tini“. Wie hat sie sich gefreut, dass ich wieder einmal den Bereich unserer Schlafzimmer aufgesucht habe und ihr auch noch gezeigt habe, dass ich da war. Ich spüre dann bei ihr immer wie sie ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit durchzieht und sie sich so fühlt wie wenn ich noch mit meiner physischen Präsenz da wäre. Das erfüllt mich dann immer mit so viel Freude und ich könnte ihr um den Hals fallen, ist sie dann für einige Momente nicht mehr von tiefer Trauer heimgesucht. Und auch hier wieder ein Beispiel dafür wie Freude auf der einen Seite, Freude auf der anderen auslöst. Für mich war es das erste Mal, so etwas „Großes“ bewegt zu haben und dafür ist es schon ganz gut gelungen. Aber ich muss noch viel üben!
Und was soll ich sagen, heute hatte ich nochmal Glück mit einem Experiment; ich habe Mama einen Wassertropfen auf ihren Schreibblock "gezaubert", da hat sie nicht schlecht gestaunt, als aus dem Nichts plötzlich ein Wassertropfen ihren Schreibfluss gehindert hat. Mama kennt mich ja und so weiß sie gleich, solche "Wunder" kommen von mir und sie erzählte es voller Freude Papa, der natürlich erst mal wieder alles genauestens angeschaut hat, ob es nicht doch noch eine natürliche Erklärung dafür gibt - nein, Mama hatte schon recht, das kam von mir. Und da war die Freude bei beiden wieder groß, weil es doch ein ausgefallenes, besonderes Zeichen ist und ich freue mich, dass es mir gelungen ist, habe ich doch mit derartigen Zeichen noch wenig Erfahrung. Wie war das wieder herrlich - ein Augenblick der Sorglosigkeit bei Mama, weil sie sich über mich so freut.
