Ein Beispiel für physikalische Medialität

im Rahmen einer Dimensionsreise

 

Seit einigen Wochen treffen sich Inge, Marion Hannelore, Mama und ich in unregelmäßigen „Zeitabständen“ zu einer Reise ins Jenseits. Ach wie freue ich mich da immer darauf, ist da plötzlich gar kein Unterschied mehr zwischen ihnen und mir und trotzdem habe ich einen enormen Wissensvorsprung, den ich gerne mit ihnen teile, sofern es das menschliche Gehirn zulässt.

Die vier Frauen treffen sich über Zoom und weil ich ja auch immer mitreise, habe ich meinen eigenen Zoomzugang, schließlich steht mein PC noch immer in meiner Wohnung und so hat Mama mir einen Zoomzugang eingerichtet. In den vergangenen paar Malen hat sie nur mein Profilbild aktiviert und die Teilnehmerinnen wurden so an mich erinnert. Anders heute. Sie schloss die Kamera an und richtete sie auf einen niedlichen Engel, den sie schräg vor meinem PC aufgestellt hat und sogar den Ton hat sie eingeschaltet. Als Hintergrundbild hat sie die Nordlichter von Zoom gewählt. Hm, naja, wenn sie meint …

Sie meldete uns an unseren beiden PCs an, die räumlich getrennt stehen, ihrer im Erdgeschoss, meiner im ersten Stock. Als wir zugeschaltet wurden, waren die anderen 3 Frauen schon eifrig ins Gespräch vertieft und ich musste mich gedulden, bis es endlich losging.

Die Reise war spannend und fordernd für jede von ihnen und im Anschluss hatten sie viel auszutauschen. Wie gerne hätte ich da das eine oder andere ergänzt oder mich zumindest bemerkbar gemacht, dass ich aufmerksam zuhöre. Aber wie?

Und so dachte ich an meinen Zoomzugang, bei dem mich ein Engel repräsentiert. Als erstes ließ ich den künstlichen Hintergrund verschwinden und platzierte den Engel von der linken unteren Ecke des Bildschirms in die Mitte, damit er auch gesehen wurde. Hin und wieder bewegte ich ihn. Jede sah es – keine sagte zunächst etwas. Als ich den Engel dann immer häufiger bewegte, wurde er von allen deutlich bemerkt und angesprochen und Marion sprach aus, was die anderen dachten: „Martin diskutiert mit. Seine Reaktionen passen genau zu unseren gesprochenen Worten.“ Endlich! Sie hatten meine Präsenz wahrgenommen und meine zaghaften Botschaften verstanden. Ich war überglücklich! Bestimmt zehn Mal ließ ich den Engel sich auf dem Bildschirm bewegen. Ich hätte gar nicht damit gerechnet, dass das so gut funktioniert und dass ich die Reaktionen in Resonanz mit den Aussagen der Teilnehmerinnen bringen konnte. Mich überkam so ein Glücksgefühl, war es doch wieder ein kleiner Beweis bzw. Hinweis, dass ich einfach bei ihnen bin, unter ihnen bin, so ganz natürlich und ohne großen Aufwand. Man muss mir nur die geeigneten Vorlagen geben und mir muss es gelingen, sie geeignet auszubauen. So etwas erfüllt mich immer mit großer Freude, aber auch Ehrfurcht, denn dann weiß ich, jetzt zweifelt keiner an meiner Existenz, jetzt braucht auch keiner an seinen Gedanken und Wahrnehmungen zweifeln, das ist alles Realität, klar andere Realität als gewohnt, aber keine Spinnerei, nur mit menschlicher Intelligenz eben nicht zu erklären.

Die vier Frauen waren genauso begeistert wie ich, wurden sie Zeugen eines „übernatürlichen Spektakels“. Natürlich war Mama noch ein bisschen skeptisch und holte Papa mit ins Boot, aber auch er konnte es sich mit den Gesetzen der Physik, so wie sie im Diesseits gelten, nicht erklären wie ohne menschliches Zutun der Engel sich vor und zurück bewegte, mal größer, mal kleiner wurde, zumal die Kamera so einfach ist, dass sie einfach nichts anderes kann, als ein statisches Bild zu übertragen. Und in meiner Wohnung, wo sie aufgestellt war, hielt sich niemand auf, wir haben keine Haustiere, es ist Winter, es fliegt auch kein Insekt oder Ähnliches, es herrscht normalerweise „Totenstille“ – Papa fand keine Erklärung. Und solange meine Eltern rätselratend bei der Kamera standen und nichts anderes taten als ungläubig auf die Kamera und den Engel zu schauen, ließ ich den Engel noch einmal über den Bildschirm huschen, dass auch Papa meinte, dass es dafür nur eine Erklärung gibt: Tini! Auch er hatte es kapiert und das Phänomen mit erleben dürfen. Was war ich froh!

Und so ging ein ereignisreicher, kurzweiliger Nachmittag für uns alle zu Ende mit dem Gefühl viel erlebt zu haben und die Erkenntnis gewonnen zu haben, dass der Schleier zwischen Diesseits und Jenseits wieder ein klein wenig dünner geworden ist.

Ich glaube diese Reise mit ihren beeindruckenden Erlebnissen im Diesseits wie im Jenseits wird allen in guter, liebevoller Erinnerung bleiben – mir auf jeden Fall!

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