Eine Reise ins Unbekannte


Eine Seelenreise von Marion, Hannelore und Martin am 9.10.2025 mit Petra als Reisebegleiterin

Meine Eindrücke:


Die Reise bestand eigentlich nur aus 4 Bildern, die sich zu einer „Geschichte“ zusammenfügten:

 

 

 

Marion nahm sich in einer schönen, hügeligen Landschaft im Allgäu als junge Frau wahr, fernab von ihren Eltern.

 

 

Mama und ich waren ein altes Ehepaar, das sich fest an den Händen haltend, an einem See stehend, wahrnahm.

 

 

Und die dritte Szene war eine gute, alte Stube aus den 1930er Jahren, in der wir als kleine Familie gemeinsam den Samstag Nachmittag verbrachten. Mama hatte Apfelkuchen gebacken und ich tollte mit meiner kleinen Tochter Marion zunächst in der Küche herum und nachher im Garten. Sie genoss es mit mir zu spielen, war sie doch ein richtiges Papakind. Mama beobachtete uns glücklich und zufrieden von der Küche aus. Einfach heile Welt!

 

 

Als Mama und ich als altes Ehepaar schließlich nicht mehr in dieser Welt waren, ließen wir unser Kind als stabilen Menschen zurück, der auch alleine sein Leben meistern konnte. „Da haben wir wenigstens alles richtig gemacht!“, waren meine Worte beim Blick von oben auf mein Kind, das nach unserem Heimgang in sein von gleißender Helligkeit in Form von großen Mengen an Energie durchflutetes Elternhaus zurückkehrte, gestärkt von vielen schönen Erinnerungen.

 

 

Diese Reise spiegelt irgendwie unser derzeitiges Leben wider. Wir haben uns bei der Reise wie im derzeitigen Leben fest an der Hand gehalten, im Prinzip bis zum Schluss. In der Reise haben wir unser Kind zurückgelassen, in der Wirklichkeit habe ich Mama zurückgelassen. Ich habe unserem Kind gleich ganz viel Energie geschickt, damit es mit unserem Heimgang klar kommt. Ich schicke Mama laufend Energie, damit sie mit meinem Heimgang klar kommt und damit sie sich nicht so alleine fühlen soll. Was wir hier als „Experiment“ ansehen, unsere enge Verbindung, ist nichts anderes als die intensive Energie, die ich unserem Kind 1930 geschickt habe.

Die Küchenszene und mein Verhältnis zu Marion, meiner kleinen Tochter, zeigt einmal mehr, dass es mir schon immer wichtig war, eine kleine, aber feine Familie zu haben. Sie zeigt, wie viel man einem Kind mit auf den Weg geben kann, wenn Liebe, Harmonie und Geborgenheit vorherrschen. So wie Marion über unseren Tod nicht traurig war und diesen akzeptieren konnte, weil sie so gestärkt aus ihrer Kindheit herauskam, so gestärkt ging auch ich aus meiner Kindheit hervor, sonst hätte ich die zähen Jahre meiner Krankheit nicht so lange ertragen. Immer und immer wieder gab mir Mama zu meinen Lebzeiten Energie durch ihre aufmunternden Worte und ihre aufopfernde Art, Energie, die mich lange getragen hat und die auch heute noch unsere Bindung stärkt.

Marion lernte in dieser Szene die Kraft einer kleinen, harmonischen, in sich ruhenden Familie kennen und erhielt ganz viel liebevolle Energie für ihr jetziges Leben, in dem sie nicht so stabil dasteht wie 1930. 

Diese Reise war ein Beispiel dafür, was bedingungslose Liebe alles bewirken kann, wie auch wir als altes Ehepaar immer noch zu tiefst verbunden waren. Die Bindung war so eng, dass keiner ohne den anderen die letzten schweren Schritte des Lebens gehen wollte, wohl wissend, dass für unser Kind aus der geistigen Welt gesorgt wird und wir ihm einen stabilen Boden unter den Füßen mitgegeben haben.

Diese Reise sollte durch die große Menge an Energie, die Marion bekam, für sie „Heilung“ darstellen, damit sie besser durch dieses irdische Leben kommt, Mama sollte sie zeigen, was so innige, wahre Liebe bewirken kann und mir hielt sie vor Augen wie wichtig eine intakte Familie ist, was sie bewirken kann und wie dankbar ich sein kann, das genossen zu haben. 

Diese Reise hat tiefe spirituelle Züge und ich habe mich so richtig wohl gefühlt, wohl gefühlt wegen der tollen Familie, in der ich lebte, damals genau wie heute, und wegen der „Wunder“, die ich durch das Aussenden von heilender Energie bewirken konnte und auch heute noch kann.

Für mich ist diese Seelenreise wieder ein Beispiel dafür wie eigentlich alles gleichzeitig abläuft, deshalb fällt es mir auch so schwer die Verknüpfungen zwischen damals und heute in einen ordentlichen, logischen Zusammenhang zu bringen. Ich sehe einfach nur die Verstrickungen und wie sich alles gegenseitig beeinflusst. 

Beeindruckend finde ich, dass wir drei diesmal eine kleine Familie waren, während wir 1717 nur befreundet waren und unser Schicksal und das von Marion getrennte Wege ging. Und jetzt war unsere Verbindung schon so eng und familiär! Das hätte ich nie gedacht. Ich bin gespannt, was wir noch alles gemeinsam erleben werden.

Was mir total gut gefällt ist, wie Marion, Petra und Mama ganz natürlich mit mir umgehen, so wie wenn ich einer von ihnen wäre. Das ist ein ganz tolles Gefühl so immer noch oder wieder im Diesseits aufgenommen zu sein. Das beweist mir, was alles möglich ist, wenn die Menschen offen für neue Denkansätze sind. So sollte es bei allen sein, dann wäre es für viele einfacher. 

Und dennoch kann ich nur immer wieder sagen: „Mama, lass uns diese Besonderheit schätzen! Ja, wir sind Vorbild für viele, aber so eine Beziehung wie wir sie haben, verlangt auch Pflege, Geduld und Zeit. Wenn es dir nicht so unendlich wichtig wäre, mit mir in engster Verbindung zu bleiben, wären wir nicht da, wo wir heute sind. Weißt du, gelebte gesprochene Worte sind das, was die Beziehung intensiviert. Reden und Artikel schreiben, kann so manch einer, aber zu dem zu stehen, was man so auf Papier bringt und das mit Stolz in die Welt tragen, ist noch einmal etwas anderes. Und da siehst du auch wieder die Parallelität zu Marion in der Seelenreise. Sie war stabil und voller Dankbarkeit für ihre schöne Zeit mit ihren Eltern und konnte dadurch alleine leben, ohne dass sie jemanden vermisst hat. Das sind gelebte gesprochene Worte!“ 
 

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