Wie ich den Besuch aus dem 
Diesseits erlebt habe

Beschreibung einer Gruppendimensionsreise 
aus meiner Sicht

 

„Ich habe mich für eine Gruppendimensionsreise angemeldet, aber ich glaube ich kann das nicht, wirst du mich begleiten?“ Das waren die Worte von Mama, die ich vor der Reise immer wieder zu hören bekam. Ich ermutigte sie, die Reise anzutreten, war sie doch kurz davor sie abzusagen.

Und so startete sie dann doch zusammen mit 5 weiteren Frauen. Das wird interessant, dachte ich mir, sechs grundlegend verschiedene Menschen machen sich auf den Weg für so ein „Abenteuer“. Nach einer Vorbereitungsrunde, die alle sechs mental bis zu einer Treppe brachte, startete die Reise. Aber wohin? Ratlose „Gesichter“, keine wusste so recht, was tun. Da fasste sich Mama ein Herz und stieg die Treppe hinauf. Einige Teilnehmerinnen tauschten sich über die Art der Treppe aus, Mama hatte keinen Blick dafür, sondern ging mutig hinauf und landete auf einer dunklen Plattform, von der es ihrer Auffassung nach in alle Richtungen in den Abgrund ging. Und jetzt? Eine andere Teilnehmerin hatte ähnliche Wahrnehmungen, die anderen sah ich zögerlich auf der Treppe verweilen. Bis jetzt habe ich das Geschehen nur beobachtet, wollte ich mich eigentlich so spät wie möglich einmischen. Aber da kam auch schon Mamas Hilferuf „Du wolltest mich doch begleiten, was soll ich denn jetzt machen?“ Und so mischte ich mich in das Geschehen ein und ermutigte sie einen Schritt über die Plattform ins „Ungewisse“ zu machen. Meine Präsenz spürend, wurde sie mutig und folgte mir und auf einmal sah sie dunkelblaue, dunkelgrüne Bereiche, eine Teilnehmerin, die bei uns in der Nähe war, nahm noch violette Farbtöne wahr, und am „Horizont“ hellere Farbtöne. Das deckte sich mit Mamas Wahrnehmung und die beiden „schwebten“ dahin. Sie hatten das Gefühl eine gewisse Schwere zu verlieren, was durchaus möglich ist, und ich hatte den Eindruck, es entwickelte sich bei ihnen eine freudige Neugier auf das, was sie erwartete.

Da auf einmal der Ruf von einigen Mitreisenden: „Wo seid ihr, ich seh euch nicht mehr, ich stehe hier an einem großen Portal“, „Ja geht durch“, kam von unserer Seite, aber da wurde mir mit einem Schlag bewusst, ich hatte Verantwortung. Ich muss dafür sorgen, dass sich die Gruppe nicht entzweit, war es doch ihr Ziel, möglichst gemeinsam zu reisen. Wir ermutigten die Zurückgebliebenen und tatsächlich konnten sie uns schließlich in einiger „Entfernung“ wahrnehmen. Das ist ja nochmal gut gegangen, hätten sie an dem Portal mit der Plattform verschiedene Möglichkeiten gehabt, ihren Weg zu gehen. Dass sie den gleichen wie wir einschlugen, zeigt schon wie harmonisch die Gruppe war. Ich dachte, als sie uns wahrgenommen haben und ähnliche Eindrücke übermittelten, jetzt geht es ganz entspannt weiter. Doch da der nächste Aufschrei. Wir hatten eine etwas unsichere Teilnehmerin verloren. Das darf nicht sein. Durch Zurufen wussten wir, sie muss noch in unserer Nähe sein und ich machte mich auf die Suche nach ihr. Da sie mich aber nicht kannte und zunächst auch nicht wahrnehmen konnte, beschloß auch Mama zu ihr zurück zu kehren. Auch das noch, Mama ist ja auch nicht so bewandert im „Rumreisen“ und ich dachte so für mich, jetzt kann ich dann sie suchen. Hoffentlich reisen die anderen uns nicht davon. Aber das war so unglaublich toll wie sie warteten und Mama und ich die zurückgebliebene Teilnehmerin aufsuchten. Mama schlug vor, dass ich sie „an die Hand nahm“, damit sie nicht mehr verloren ging. Und so konnte ich die beiden zurück zur Gruppe bringen. Alle waren erleichtert, sie waren wieder zusammen – und ich erst. Ich hatte erkannt, dass ich ihnen freien Lauf lassen muss, schließlich wollten sie viel erfahren und sehen, aber dass ich sie dennoch im Auge behalten muss. Ich habe so etwas noch nie gemacht und es war auch für mich eine Herausforderung. Wir kamen zu helleren Bereichen, in denen eine Teilnehmerin helle Punkte „wie Sternschnuppen“ wahrnahm, was Mama bestätigte. In dieser hellen Gegend nahm sich die Gruppe wie in einem Kreis stehend wahr, während die Teilnehmerin, die bei mir „an der Hand reiste“ nur einen dunklen Fleck beobachtete. „Ich seh einfach nichts“ meinte sie, was aber nicht stimmte, hatten sie und ich doch einen anderen Blickwinkel auf die Gruppe. Diese Teilnehmerin dachte immer sie könne das nicht, dabei habe ich „ihre Hand“ zeitweise ganz locker gehalten und sie hat sich ganz sicher bewegt.

Auf einmal entdeckte eine Teilnehmerin ein Wurmloch, wo sie durch wollte. Ich warnte, dass dann diese Art der Reise beendet sei. Sie ging durch, es wurde dunkel, und dann konnte sie auf das Planetensystem hinabschauen. Das reizte einige, Mama und noch eine uns treue Teilnehmerin blieben bei mir. Was sollte ich tun, wenn sich hier die Gruppe trennt? Und auch hier hatte ich Glück, dass Mama eine unheimlich hell leuchtende „Höhle“ entdeckte, wie in Regenbogenfarben beschrieb sie die andere Teilnehmerin, die ganz tolle Wahrnehmungen hatte und trotzdem bescheiden und zurückhaltend bleib. Von hier aus konnte man überall gleichzeitig hinschauen wie eine Teilnehmerin bemerkte. Sie konnte einen Teil des Planetensystems sehen und gleichzeitig diese „Grotte“, von der eine unheimliche Energie ausging. Ich erklärte, dass sie da nicht reindürfen und auch ich bis jetzt nur in kleine Bereiche ohne Begleitung darf. Hier wird Wissen in Form von unbeschreiblicher Energie gespeichert und der unbeschränkte Zugang ist auch nur ganz wenigen Seelen gestattet, Seelen, die mit diesem allumfassenden Wissen umgehen können, weil sie die nötigen Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen haben. Dieser Bereich faszinierte die ganze Gruppe, spürten doch alle, was für eine Energie von hier ausging.

Allmählich mahnte ich zum Aufbruch und Mama und eine uns treu begleitende Teilnehmerin machte sich mit uns auf den Rückweg und wir kamen in der „Astralebene“ an. Die anderen konnten sich von dieser energiegeladenen „Höhle“ gar nicht trennen, und dachten, vielleicht könnten sie ja doch noch rein. Aber in der geistigen Welt gibt es klare Gesetze und Vorgaben, die zwar anders umgesetzt werden wie auf der Erde, aber jeder spürt, dass er nicht ausscheren kann.

In der Zwischenzeit setzten wir uns zu viert auf eine Bank, wollten wir doch einfach nur auf die übrigen Teilnehmerinnen warten, doch da zeigten sich meine Großeltern in einiger „Entfernung“. Mama war beeindruckt wie sie sich neugierig uns näherten. Auch die Großeltern der anderen Teilnehmerin näherten sich uns und auf einmal kamen immer mehr Vorausgegangene. Jetzt kamen auch die übrigen Mitreisenden zu uns und freuten sich über Begegnungen, die sie in dieser Konstellation zum Teil noch nicht erlebt hatten. Es kamen immer mehr und einige Jenseitige waren erstaunt, wer hier aus dem Diesseits alles da ist. Mein Opi meinte, da habe ich ja mal wieder eine Lawine losgetreten. Es war so schön mit anzusehen wie sich hier Diesseitige und Jenseitige ganz zwanglos „unterhielten“ und eine Teilnehmerin verglich es mit einer Gartenparty. Auch mich hat dieser Abschluss zu tiefst berührt, hätte ich doch mit so etwas nie gerechnet. Allmählich drängte ich zum Abschiednehmen und wir begleiteten wie in einer Art Umzug unsere „Gäste“ zur Treppe, von wo sie wieder in ihre Dimension „hinabstiegen“. Auch jetzt, ich musste die mir anvertraute Teilnehmerin „hergeben“ , scharte sich die Gruppe um sie und geleitete sie sicher „auf die Erde“ zurück. Bei uns ging die „Party“ noch weiter und immer mehr kamen dazu und bedauerten nicht von Anfang an dabei gewesen zu sein.

Ich stellte mich abseits und reflektierte das gerade Erlebte. Was ich hier erlebt habe, war Interesse und Neugier, gepaart mit Fürsorge, Rücksicht und liebevollem Auffangen. Das hat mich sehr beeindruckt. Wenn es doch nur überall so harmonisch zugehen würde. Dann würde vielen Menschen viel Leid erspart bleiben.

Mein ganz besonderer Dank gilt allen Teilnehmerinnen, die mich ganz selbstverständlich aufgenommen haben und sich von mir leiten und führen ließen. Das war auch wirklich so ein Erlebnis wie Diesseits und Jenseits eng „zusammenarbeiten“ können. Ich hatte während dieser Reise nie den Eindruck etwas Besonderes zu sein, sondern ich wurde einfach wie einer von ihnen aufgenommen. Das war also mal wieder für beide Seiten ein bleibendes Erlebnis, gemäß meinem Motto „wir brauchen uns gegenseitig“.

Dieser Besuch hat uns allen im Jenseits viel Freude bereitet und wir sind wieder gestärkt und energiegeladen aus dem Ereignis hervorgegangen. Und zu sehen wie viel Freude ihr Diesseitigen mit der Verbreitung dieses Erlebnisses erzeugt, macht uns noch glücklicher. Das ist so ein richtiger Energieschub für beide Seiten. Ich bin so froh, dass ich die Gelegenheit hatte, mich daran beteiligt haben zu dürfen. Wie viel Liebe hierdurch auf beiden Seiten verbreitet wird, ist unbezahlbar.

Wir haben durch diese Reise ein Erlebnis geschaffen, das eine gemeinsame Erinnerung im Diesseits und im Jenseits hinterlassen hat. Ist das nicht wundervoll?

Dieses kleine Astteil habe ich Mama auf den Balkontisch geschickt am Morgen des Tages, als ich ihr meinen Text zur Dimensionsgruppenreise diktierte

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