Wir haben wieder Besuch bekommen
Schon zum zweiten Mal bekommen wir Besuch aus dem Diesseits
Heute war es wieder mal so weit. Mama hat sich mit Inge, Marion und Hannelore wieder zu einer neuen Reise zu meinen Großeltern und mir auf den Weg gemacht. Ziel der heutigen Reise war wieder unser Haus (d.h. das von meinen Großeltern und mir), denn so hatten sie einen Ausgangspunkt für ihre Erkundungsreise. Inge hatte 4 Themen vorgeschlagen, zu denen die vier Teilnehmerinnen vielleicht Informationen sammeln könnten. Für mein Empfinden waren das zu viele Themen, aber ich ließ sie machen und sammelte auch meine Erfahrungen. Sie starteten gemeinsam, doch Marion war viel schneller bei unserem Haus als die anderen und sie machte es sich gemütlich. Als sie uns gut gelaunt alle kommen sah, machte sie sich auf ins Feenland und landete schließlich in der Dimension der verschiedenen Farben, Farben, die man im Diesseits gar nicht kennt und benennen kann. Sie war ganz begeistert über die vielen verschiedenen Farben, dominierte doch heute bei ihr die Farbe blau, so wie sie auch im irdischen Leben gerade bei ihr vorherrschend ist, weil sie ihr gut tut. Jeder hat so seine Wohlfühlfarbe, die je nach Stimmung und Zustand des einzelnen von Zeit zu Zeit variiert. Sie war so überwältigt von der Vielzahl an Eindrücken, dass sie sich gar nicht richtig auf die vier Themen Dimensionen – Manifestieren – Lernorte – Heilzentren konzentrieren konnte. Solange sie sich dort aufhielt, versuchten die anderen drei Frauen Eindrücke zu den von Inge vorgeschlagenen Themen zu sammeln.
Inge hatte ein paar Schneeglöckchen als Geschenk mitgebracht, die Omi in unseren Garten pflanzte und ihr dabei erklärte, dass man das Pflanzen ähnlich wie im Diesseits machen kann, aber auch durch Gedankenkraft. Je beständiger etwas durch Manifestieren sein soll, desto mehr Energie muss reingesteckt werden und auch von Zeit zu Zeit wiederholt werden, sonst „fällt alles zusammen“. Mama hatte eine orangefarbene Engelskerze mitgebracht und Opi und ich versuchten eine Kerze dieser Art zu Demonstrationszwecken „nachzubauen“, aber wie ich schon so oft gesagt habe, das ist nicht so einfach, vor allem in der Schnelle der „Zeit“. Man muss das gute Stück in minutiöser Kleinarbeit nachbauen. Unser Nachbau war schließlich blau und ließ sich nicht „entzünden“, da fehlte wohl noch irgendetwas – gut Ding will Weile haben. Da war die Demonstration mit Omis Frisur schon einfacher. Durch Gedankenkraft zauberten wir ihr eine prächtige Haarpracht auf den Kopf, von der sie zu Lebzeiten nur träumen konnte. Aber natürlich war diese Schönheit nicht von langer Dauer. Muss sie ja auch nicht, denn wenn sie es will, kann sie sie jederzeit wieder kreieren.
Ein weiteres Thema waren die Lernorte. Dazu wurden sie in leuchtende „Höhlen“ geführt und Hannelore berichtete von Orten, die wie Diamanten glänzten und von denen extrem viel Energie ausging. Ja, hier werden Seelen betreut, die weiter lernen wollen und sie meinte, die beste Schule sei die Erde, das Diesseits. Da kann man enorm viel lernen, aber ganz andere Dinge wie in den Bildungsstätten im Jenseits. Hier geht es um viel subtilere Dinge, die die Seele benötigt, um sich z.B. für ihre nächste Inkarnation vorzubereiten. Hier werden mehr „soft skills“ gelehrt, was nicht heißen soll, dass es hier nicht auch Orte und Bibliotheken gibt, wo man sein im Diesseits erworbenes Wissen vertiefen kann, falls man sich noch dafür interessiert.
Ein weiterer Punkt war es, Wissen in unseren Heilstätten zu erwerben. Und hier lag der Fokus bei Hannelore auf dem Heilen von ankommenden „verletzten“ Seelen, die stabilisiert und aufgebaut werden müssen, bei Mama auf dem heilenden Zusammenspiel zwischen Diesseits und Jenseits. Mama bekam einen Einblick in das Heilzentrum, das vor allem „nachts“ die menschlichen Seelen mit Energie in Form von Licht, Wärme, Energien verschiedener Frequenzen, Farben versorgt, wenn sie ohnehin schon „bei uns vorbeischauen“. Auch hier spielte das Thema Farben genau wie in den Lernstätten eine große Rolle, aber nicht zu unterschätzen die überall vorherrschende Liebe, Fürsorge und Wärme ohne die vieles gar nicht möglich wäre.
Einen kurzen Einblick konnten sie noch in die verschiedenen Dimensionen erhaschen, die sich Marion von Anfang an ausgesucht hatte. Da wird es schwierig für diesseitige Besucher, denn sobald sie den Bereich der Formen und Farben verlassen haben und in den Bereich kommen würden, in dem man nichts mehr spürt, wahrnimmt, empfindet, wo einfach das pure Nichts herrscht, die reine Energie, wird es für sie unvorstellbar. Dieser Bereich bleibt ihnen im Moment verschlossen und auch viele Seelen brauchen lange bis sie in diese Sphären aufsteigen können.
Was sich jetzt hier so einfach liest, war für die vier Frauen bei weitem nicht so einfach wahrzunehmen, geschweige denn zu Papier zu bringen. Überflutet von vielen Farben, Energiewechseln und Informationen, die aus allen vier Bereichen gleichzeitig auf sie einprasselten, waren sie ein wenig überfordert, Ordnung in ihr Gedankenchaos zu bringen. Kein Wunder, denn vier verschiedene Themen, die immer nur eine Momentaufnahme von irgendetwas zu dem Themengebiet lieferten und das alles gleichzeitig, schafft das menschliche Gehirn nicht so ohne weiteres zu ordnen. Das menschliche Gehirn braucht eine Struktur, deshalb ordnet es die Dinge hintereinander an, aber welche Momentaufnahme gehört zu welchem Thema? Damit ihre Verzweiflung nicht zu groß war, half ich jeder ein bisschen beim Strukturieren und Ordnen ihrer Gedanken im Anschluss an die Reise.
Die vier Frauen haben erkannt, dass sie sich für diese Reise zu viel vorgenommen haben. Deshalb wollen sie die Reise wiederholen und jede nimmt sich ein Themengebiet vor, bei dem sie dann mehr in die Tiefe gehen kann. Ausgangspunkt wird wieder unser Haus sein, in dem sie sich inzwischen wohl fühlen und wo sie immer willkommen sind. Es ist uns eine Ehre, dass sie mit unserem Haus einen Bezugspunkt im Jenseits gefunden haben, der Ausgangspunkt für so manch eine Reise sein kann. Wir freuen uns schon auf ihr nächstes Kommen und sind gespannt, was wir dann wieder mit ihnen erleben dürfen. Das ist so schön, wenn Diesseitige kommen, die sich durch ihr liebevolles, rücksichtsvolles und hoch interessiertes Verhalten harmonisch in unsere „jenseitige Gesellschaft“ integrieren. Und so wie ich die vier Frauen kenne, werden sie ihre Liebe und Harmonie auch ins Diesseits mitnehmen und dort verbreiten. Wieder ein kleiner Hoffnungsschimmer für die raue Welt im Diesseits. „Vielen, vielen Dank, dass ihr da ward.“

