Träume und Schlaf

Träume sind ein schwieriges Kapitel. So viele Forscher haben sich bereits mit Traumdeutung beschäftigt und wenn man noch die allgemeinen Psychologen und dergleichen dazu nimmt, ist die Palette sehr groß.
Und dann werde ich dazu gefragt!
Ich werde wahrscheinlich einen kleinen Tsunami in Fachkreisen auslösen, aber auch den überstehe ich wie schon so viel in meinem irdischen Dasein.
Sicher richtig ist, dass ihr Menschen jede Nacht träumt und euch meist am anderen Morgen an nichts mehr erinnern könnt. Ich kenne das von Mama (erstaunlicherweise konnte ich mich sehr oft an meine „komischen“ Träume erinnern, aber nicht zuordnen, obwohl ich mir viele Gedanken darüber gemacht habe), jede Nacht bin ich bei ihr, mal mehr, mal weniger intensiv, und nur selten weiß sie etwas davon. Das hängt wohl mit dem biologischen Regenerationsprozess des menschlichen Gehirns zusammen. Und jetzt kommen wir der Sache schon näher. Meiner Beobachtung nach wird bei jedem Menschen nachts die Gehirnaktivität so weit heruntergefahren, dass das Bewusstsein das Steuer übernimmt. Und dieses Bewusstsein, das den ganzen Tag in den engen menschlichen Körper eingesperrt ist, will frei sein, es verlässt den Körper um sich in anderen „Dimensionen“ zu erholen und dabei kommt es eben auch bei uns vorbei, ihr nennt es die Astralebene. Dort trifft sich euer Bewusstsein, wenn es glaubt für alle Beteiligten von Vorteil zu sein, mit euren Vorausgegangenen. Das sind vor allem für uns ganz tolle Momente, denn wir vergessen euer Erscheinen nicht. Manchmal versuchen wir euch zu begleiten, wenn euer Bewusstsein wieder zurück in euren Körper muss und das sind dann die Momente, in denen ihr uns nachts spürt. Oft ist euer biologischer Körper in so einem tiefen Erholungszustand, dass ihr uns nicht spürt und ihr euch an euren Ausflug zu uns nicht erinnern könnt. Wenn euer Bewusstsein auf Reisen geht, muss es aber nicht in der Astralebene „hängenbleiben“, sondern es „steigt“ weiter auf in andere Dimensionen, euer Bewusstsein sammelt andere Eindrücke von Sphären, an die kann man im Irdischen gar nicht denken und dorthin reist ihr oft, aber nicht immer, mit euren lieben Angehörigen. Da diese Eindrücke, die das Bewusstsein hier sammelt und zurückbringt in euren Körper, zu eurem Gehirn, von dem aber gar nicht verarbeitet werden kann, träumt ihr wirres Zeug, solltet ihr euch an diese Träume noch erinnern. Hat euch ein lieber Angehöriger begleitet mit seiner für euer Gehirn verarbeitbaren Erscheinung, dann vermischt sich dieser Wirrwarr mit eurem Angehörigen, den das Gehirn ja zuordnen kann und es entstehen seltsame Träume und oft werden sie von den Spezialisten als „Verarbeitungsträume“ abgetan, in Wirklichkeit steckt da mehr viel mehr dahinter. Das Bewusstsein von vielen Menschen ist neugierig und die Erkenntnisse, die die Seele im Laufe eines Tages sammelt, sind nicht immer zufriedenstellend für sie, weshalb sie im Schlaf nach neuen Abenteuern Ausschau hält. Was sie dabei erlebt, sind Eindrücke, die das kleine menschliche Gehirn nicht verarbeiten und zuordnen kann.
Macht euch also keine Gedanken, wenn ihr morgens aufwacht und euch nur an „komische“ Dinge, wenn überhaupt, erinnern könnt. Vielleicht ist es gerade für das Bewusstsein ein Schutz, wenn man sich morgens an nichts mehr richtig erinnern kann. Vielleicht würde man als Mensch sonst durchdrehen, weil das unterentwickelte Gehirn nicht mit dem Höhenflug der Seele mithalten kann. Womöglich würde die Biologie des Körpers dem Bewusstsein in irgendeiner Form wieder Grenzen setzen, wenn der menschliche Zustand nach dem Schlaf in der Regel nicht ausgeruht wäre. Ich weiß wie übel man sich körperlich fühlt, wenn sich der Körper nie durch den Schlaf erholt. Wer weiß, wo mein Bewusstsein jede Nacht war und vielleicht hat es seine Ausflüge übertrieben. Vielleicht ist das auch der Grund für manche Menschen, dass sie am liebsten morgens im Bett bleiben würden und deshalb als depressiv abgestempelt werden. Hier gilt es noch viel zu beobachten und zu erforschen.
Was ist, wenn man von seiner Vergangenheit träumt oder von Dingen, vor denen man Angst hat? Da hat die Seele wohl Defizite entdeckt, die sie mit Erinnerungen aus der „Vergangenheit“ ausgleichen will und sie macht sich auf den Weg in die „Vergangenheit“, wo sie mehr oder weniger lange verbleibt mit denselben Konsequenzen, wie wenn sie „in andere Dimensionen reist“.
