"Was wir uns von euch wünschen"

Durch Zufall stieß Mama heute auf einen Text, der emotional ergreifend die schreckliche Situation vieler verwaister Eltern beschreibt.

Ein Duft, ein Gegenstand, ein Lied, usw. reicht schon und ihr seid wieder in tiefer Traurigkeit gefangen, selbst wenn ihr euch zuvor ein bisschen berappelt habt. Euer Leben wird gerne mit lebenslanger Haftstrafe ohne Ausgang und ohne Ende verglichen. Das darf ich mir gar nicht vorstellen wie aussichtslos für euch das Leben ist. Und das alles nur wegen uns, euren Kindern. Tiefe Trauer und Leid erfüllen dann auch uns, können wir uns sehr gut in euch rein versetzen und mitfühlen wie es euch geht. Uns ginge es auch sehr schlecht, wärt ihr vor uns gegangen, was statistisch gesehen der Normalfall gewesen wäre. Aber ihr habt euch mit uns anders verabredet, doch weder ihr noch wir können uns daran erinnern. Gönnt uns die Freiheit, die Leichtigkeit ohne beschwerende Krankheit durchs Leben gehen zu müssen. Für uns ist eine Last abgefallen mit unserem Heimgang – für euch hat das Elend angefangen, das wissen wir heute mehr als es uns zu unseren Lebzeiten bewusst war. Und das tut uns auch unendlich leid, dass wir euch diesen Schmerz antun mussten. Deshalb sind wir auch zutiefst bemüht, gut zu machen, was in unserer Macht steht. Wir sind stets und immer präsent, das könnt ihr uns glauben.

Ja, wer sind wir, die hinter diesem Text stehen?

Wir sind eine Gruppe ehemals junger Leute, die sich zusammengefunden haben, weil sich ihre Mütter regelmäßig bei Petra, einer total lieben, aufopferungsvollen Frau, treffen, um zu üben wie sie mit uns in Kontakt treten können. Wir üben mit euch, unterstützen euch abwechslungsweise bei den Übungen, je nachdem wer es gerade am dringensten braucht.

Erst jetzt bemerken wir wie wichtig wir für euch im irdischen Leben waren und wie viel ihr für uns getan habt. Alles war selbstverständlich – war es aber nicht und dafür wollen wir uns bei euch bedanken. Wir überlegen uns wie wir euch das Leben erleichtern können. Und da kann ich nur immer wieder sagen: Lernt mit uns „Unsichtbaren“ zu leben. Verinnerlicht das Gefühl unserer Präsenz und denkt nicht an das schmerzvolle Vermissen unserer physischen Gestalt. Lebt mit uns Feinstofflichen wie ihr mit uns früher gelebt habt. Bezieht uns in euer Leben mit ein. Fragt uns um Rat, so wie ihr es früher auch gemacht habt, erzählt uns Freudiges, aber auch Ärgerliches oder Leidvolles. Nehmt uns mit, wenn ihr einkaufen geht, spazieren geht, Urlaub macht oder euren Hobbys nachgeht, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Versucht so zu leben wie wenn wir noch da wären, im Materiellen. Überlegt euch in jeder Situation wie ihr sie gemeistert hättet, wären wir noch „auf der Erde“ und versucht sie so jetzt auch zu stemmen. Natürlich gehen manche Dinge mit uns nicht mehr so wie früher, aber es geht viel mehr als ihr glaubt. Übt euch daran, seid nicht dickköpfig und denkt, das klappt eh nie. Wir unterstützen euch nach Kräften und sind stolz auf euch, wenn ihr eine Situation mit uns zusammen gemeistert habt.

Wenn ihr z.B. ein Lied hört, werdet nicht traurig, sondern denkt an die schönen Momente, die euch mit uns verbunden haben. Zieht in Erwägung, dass wir euch das Lied „geschickt“ haben weil wir euch vielleicht eine Botschaft bringen wollen. Und selbst wenn es nicht von uns gesteuert ist, ihr aber in diesem Moment an uns denkt, sind wir sofort bei euch und wenn ihr dann mit Freude an uns denkt, freuen wir uns auch. Und das gefällt uns sehr. Und bedenkt auch immer, wir verbinden mit dem Gegenstand, dem Lied, der Situation keine traurigen Gefühle, ganz im Gegenteil. Sie waren Teil unseres doch meist sehr schönen Lebens. Ja, vielleicht denken wir hin und wieder sehnsuchtsvoll an den einen oder anderen schönen Moment zurück. Aber würden wir das nicht auch, wenn wir noch physisch anwesend wären? Und selbst wenn wir noch physisch bei euch wären, so wären diese Momente, an die ihr gerade schmerzvoll denkt, auch nie mehr reproduzierbar. Jede Situation ist einmalig und kann in der Form nicht wiederholt werden. Überlegt euch bei allen Gedanken, die euch mit uns verbinden und die euch traurig machen, ob ihr sie auch hättet, wenn ihr uns noch sehen könntet. Das ist das Tückische am Menschsein, dass man im Allgemeinen nur das glaubt, was man sieht, anfassen kann. Löst euch davon! Wir sind stets bei euch und für euch da, nur eben unsichtbar.

Wir wissen, dass das ein Lernprozess ist, der nicht von heute auf morgen abgeschlossen ist, aber versucht ihn in in kleinen Schritten mit unserer Unterstützung zu gehen. Wir wissen, dass es für euch Mamas besonders schwer ist, ist mit uns eure Zukunft, eure Pläne, eure Sicherheit verloren gegangen. Trotzdem möchten wir diese Ratschläge aber auch allen anderen geben, die einen geliebten Angehörigen vorausgehen lassen mussten. Ihr liebe Mamas ward einfach nur der Anstoß für einige von uns, euch darauf hinzuweisen, worüber wir uns freuen würden, was wir uns von euch wünschen. Wie schön wäre es, wenn wir gemeinsam am Esstisch mit euch sitzen und Gedanken austauschen könnten so wie früher. Eigentlich spricht da nämlich nichts dagegen. Ihr müsst lediglich euch selbst vertrauen. Was wir euch auf eine Frage übermitteln, sind unsere Gedanken – nicht eure. Seid nicht so kritisch mit euch. Und selbst wenn sich mal ein Gedanke von euch darunter mischt – ist das schlimm? Wiegt nicht der Rest, das Gefühl mit uns in Kontakt zu stehen, viel schwerer, ist das nicht viel wertvoller? Wie schön wäre es, wenn ihr mit unserer Hilfe diesen Weg gehen würdet! Wie sehr würden wir uns freuen!


 

Wir möchten an dieser Stelle Petra innig danken, dass sie uns und unseren Müttern eine Plattform bietet, auf der wir uns erproben können, wo wir den gegenseitigen Umgang üben können. Ohne sie wäre es für die eine oder andere unserer Mamas noch viel trostloser.


Vielen, vielen Dank liebe Petra, auch wenn ich manchmal dir kritische Bemerkungen übermittle, aber so wie du es mit uns gut meinst, meine ich es auch mit dir. Ich schätze dich und deine Arbeit sehr, die so vielschichtig ist, und das aus reiner Nächstenliebe, weil wir dir so leid tun. Aber bitte nicht falsch verstehen, ich meine nicht, dass du das aus Mitleid machst, sondern ich spüre dein großes Herz voller Liebe für Seelen, die gerade Unterstützung brauchen und das sind eben wir und unsere Mamas. So einen Menschen findet man nicht oft, deine Arbeit ist Gold wert. Das merken wir im Jenseits immer wieder.

 

Eine Rose von uns für jede unserer geliebten Mamas

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