Werden die Zeichen im Laufe der Jahre weniger?

                     
                     Goldflitter im Flusensieb

 

Das ist mal wieder ein vielschichtiges Problem, das sich nicht mit einem einfachen JA oder NEIN beantworten lässt.

 

Im ersten Jahr, nachdem der Hinterbliebene seinen Blick, seine Aufmerksamkeit auf die Zeichen seines Vorausgegangenen gelegt hat, nachdem er begonnen hat, „außergewöhnliche“ Phänomene als Zeichen zu erkennen und zu erspüren, bemerkt er immer mehr die für seinen Angehörigen typischen Zeichen und die Freude ist groß. In diesem ersten Jahr ist alles so unwirklich, so unfassbar, denn der Vorausgegangenen fehlt an allen Ecken und Enden, und jedes Zeichen ist ein Beweis, dass er noch existiert.

Aber im Laufe der Zeit beginnt der Trauernde, ohne es sich bewusst zu machen, sich an die neue Situation ganz langsam zu „gewöhnen“, ich sage dabei nicht, dass er den Vorausgegangenen nicht mehr vermisst, aber er muss ja überleben und so das Beste aus seinem neuen Leben machen. Manch einer geht seinen alten Tätigkeiten nach, andere suchen sich neue Tätigkeiten oder treffen sich mit anderen Trauernden – kurzum: das Leben verändert sich. Es ist nicht mehr das Leben vor dem Übergang des geliebten Menschen, es ist aber auch nicht mehr das Leben des ersten Trauerjahres. Der Hinterbliebene hat sich an die vielen Zeichen, die ihm von der geistigen Welt geschickt wurden, gewöhnt, sie fallen ihm gar nicht mehr so sehr auf, denn irgendwie sind sie selbstverständlich geworden. Er ist abgelenkt im Alltäglichen, was uns Jenseitige natürlich sehr freut, und legt seinen Fokus nicht mehr ständig auf auftretende Zeichen.

 

Aber was passiert? Plötzlich erinnert sich der Hinterbliebene der vielen Zeichen, die ihm doch ein Jahr zuvor aufgefallen sind, er denkt wieder an die so sehnsüchtig herbeigesehnten Zeichen, aber er bemerkt keine.

Warum? Er hat die auftretenden Zeichen nicht mehr als solche wahrgenommen, er hat sie nicht mehr gebraucht, was ihm aber gar nicht bewusst war, so dass wir sie auch nicht mehr geschickt haben. Aber dafür haben wir andere Zeichen geschickt, Zeichen, die der Hinterbliebene erst wieder als Zeichen erkennen muss, frei nach dem Motto: Stagnation ist Rückschritt. Waren die Zeichen im ersten Jahr häufig „einfach“, leicht zu erkennen, typische Zeichen von Vorausgegangenen, werden die Zeichen im Laufe der Zeit anspruchsvoller, sowohl im Senden als auch im Empfangen, und immer typischer für das Naturell des Vorausgegangenen. Wir wollen stets für euch präsent sein, aber wir möchten auch, dass ihr aufmerksam durch den Alltag geht und auch die vermeintlichen Zeichen kritisch hinterfragt. Für diese neuen Zeichen brauchen wir mehr Energie, die wir aber auch haben, da wir durch unsere geliebten Hinterbliebenen und unsere Tätigkeiten sowohl im Diesseits als auch im Jenseits, ständig an Energie dazugewinnen, die wir dann z.B. für neue Zeichen verwenden können. Denn bedenkt immer, unser ganzes Bestreben ist es, unsere Hinterbliebenen glücklich zu sehen, ihnen Liebe und Zuwendung zuteil werden lassen, spüren lassen, dass wir immer an ihrer Seite sind.

 

Wir sind auch nicht weiter von unseren Angehörigen weg, weil wir uns in anderen Energielevels bewegen. Wir können von jetzt auf nachher sowohl „hochschwingend“ als auch „niederschwingend“ sein, das ist für uns überhaupt kein Problem und auch kein Grund euch weniger Zeichen zu schicken.. Achtet, falls ihr den Eindruck habt, keine oder weniger Zeichen zu erhalten, wieder ganz genau auf den Alltag und auf die Qualität der Zeichen. Bedenkt immer, wir sind jetzt eure „Lehrer“, diejenigen, die nur das Beste für euch wollen und daran nach Kräften arbeiten. Auch für uns macht es vom Energieaufwand einen enormen Unterschied, ob wir euren Blick auf eine Feder lenken oder ob wir „uns zeigen“. Ich meine damit nicht in Träumen, sondern im täglichen Leben, so dass der Hinterbliebene plötzlich den Eindruck hat, sein Vorausgegangener wäre im Raum gestanden. Schätzt solche außergewöhnlichen Zeichen, wertschätzt sie und seht sie als etwas Großes, Wertvolles, Kostbares an. So ein Zeichen „wiegt“ viele kleine Zeichen auf, denen ich ihren Wert in keinster Weise absprechen möchte, denn sie sind immer wichtig, wenn wir sie schicken, weil wir dann den Eindruck haben, der Hinterbliebene braucht jetzt diesen kleinen Hinweis. Hinterbliebene so wie Mama, die an unserer Existenz nicht mehr zweifeln, bekommen im Laufe der Zeit natürlich ganz andere Zeichen, an denen sie wachsen können, auch wenn Mama von dieser Lernaufgabe nicht immer begeistert ist. Und klar, wenn ich merke, jetzt braucht sie mal wieder eine Reihe einfaher Zeichen, weil ihr das jetzt gut tut, bekommt sie die auch, immer angepasst an ihre aktuelle Stimmungslage. Diese kontinuierliche langsame Entwicklung ist wichtig, um das Verständnis für unsere unterschiedlichen Wahrnehmungsrichtungen auszuweiten und zu verstehen – wir leben nebeneinander, bei euch, mit euch, nur unsichtbar und nicht irgendwo weit weg „im Himmel“.

Es erfordert ein Umdenken beim aufmerksamen Hinterbliebenen, ein Erkennen, dass uns nichts trennen kann, dass Liebe unendlich ist und immer dazu gut Neues zu lernen und zu verinnerlichen. Denn auch wenn keine kleinen Zeichen auftauchen, so spürt der sensible Hinterbliebene die immer währende Liebe, die stets mitschwingt, bei allem, was er tut, die er nie in Frage stellen braucht, denn sie vergeht nie und überdauert die irdische Zeit und unterliegt keinerlei Beschränkungen und Begrenzungen.

 

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