Mein Seelenlied "Immer da" von H. Mallon

 

Anlässlich meines Geburtstags hat Mama für mich ein Seelenlied erstellen lassen, das mich in aller Kürze sehr gut, so finde ich, charakterisiert und das ich deshalb mit meinen Leserinnen und Lesern gerne teilen möchte. 


Vielleicht erhält so der eine oder die andere einen Einblick in mein wunderschönes irdisches Leben, das bedingt durch meine Krankheit viel zu früh endete.

 

Mit wenigen Worten wird mein irdisches Leben beschrieben aber auch mein Leben als Unsichtbarer, der immer noch da ist und alles mitbekommt und meinen lieben Eltern mit Rat und Tat zur Seite steht.

 

Möglicherweise macht es auch dem einen oder der anderen Mut, dass das Leben nie endet, sondern nur vom irdischen (feststofflichen) Zustand in den feinstofflichen Zustand übergeht, wobei das, was mich ausmacht, was mich charakterisiert, immer erhalten bleibt, denn ich bin noch da, ich bin nie weg wie es in dem Lied so schön heißt - ich bin IMMER DA und das merkt auch die eine oder andere, die mit mir in Kontakt steht - nicht nur Mama. 


Das Lied spendet nicht nur Trost, sondern deutet auch an, dass wir Vorausgegangenen eben nicht "tot" sind, wie es umgangssprachlich heißt, wir sind nicht weg, verfault oder verbrannt, sondern nur unsere Hülle wird entsorgt. Das Wichtigste an uns, unsere Seele, bleibt bis in alle Ewigkeit erhalten und das sollten sich alle trauernden Hinterbliebenen bewusst machen. Klar kann ich so manches angefangene Projekt nicht mehr vollenden, was bei einigen Experimenten ewig schade ist, aber dafür habe ich neue Erkenntnisse dazugewonnen, die das neue Leben nicht minder interessant machen - eigentlich genau so interessant wie das irdische Leben, nur eben anders. Das ist am Anfang schon eine Umstellung, auch wenn man noch so viel Unterstützung bekommt, aber das menschliche Denken hängt einem zunächst schon nach. Das soll nicht heißen, dass man jetzt traurig oder unglücklich ist, nein, überhaupt nicht, man muss nur lernen anders zu "denken" und zu "handeln", was ich sehr spannend fand und auch immer noch finde, denn die irdische Denkweise habe ich ja verinnerlicht, die ist nichts Neues mehr gewesen. Und so stellt das neue Leben einen wieder vor Herausforderungen der anderen Art, spannend, interessant und nie endenden.

 

Ich würde mich freuen, wenn das Lied nicht nur meinen Eltern und mir Freude bereitet, sondern auch ein Leuchtturm für so manch einen verzweifelten trauernden Hinterblieben sein könnte.

 

Vielen lieben Dank dafür Mama, dass du auf diese Idee kamst und vielen Dank an Henning Mallon für die gelungene Umsetzung.

 

 

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