Muttertag 2026

Wie schon im vergangenen Jahr möchte ich auch in diesem Jahr ein paar Worte an dich, liebe Mama, aber auch an alle Mamas im Diesseits richten. Mama, du bist nach wie vor für mich da und erfüllst mir alle Wünsche wie zu meinen Lebzeiten, wenn sie im Bereich des Machbaren sind. Du verwendest nach wie vor so viel Zeit wie dir nur möglich ist für mich, das ist nicht selbstverständlich, du könntest doch auch einfach beginnen, dein Leben zu genießen, sind doch die Sorgen um mich weggefallen. Aber nein, ich höre nie auf in deinem Leben zu existieren und heute weiß ich es mehr denn je zu schätzen und dafür danke ich dir auch unendlich. In jeder Handlung, in jedem Gedanken spüre ich deine unendliche Liebe für mich, die ich dir so gerne auch wieder zurückgeben möchte durch Zeichen, Gespräche, und, und und, was eben durch unsere neue Art der Verbindung möglich ist – eine andere Art wie zu meinen Lebzeiten, aber nichts desto trotz nicht weniger intensiv. Und wir haben schon so viel dazugelernt, was ich nur zu gerne unter den vielen trauernden Mamas verbreiten würde, um ihnen wenigstens ein bisschen Trost zu spenden, so wie ich dich damit über so manche schwere Stunde hinweg bringe.
Ich wähle ganz bewusst den 2. Sonntag im Mai, den Muttertag, um Dank zu sagen und nicht den Sonntag davor, den Muttertag für verwaiste Mütter. Dieser Tag ist so widernatürlich und ein Schlag ins Gesicht von uns vorausgegangenen Kindern, die doch Tag und Nacht bei ihren Müttern sind, anders wie früher, klar, aber sogar präsenter wie früher. Nur weil man uns nicht sieht, heißt das doch nicht, dass wir nicht mehr da sind. Als wir 9 Monate bei euch im Mutterleib waren, habt ihr uns auch nicht gesehen, sondern nur gespürt, trotzdem habt ihr keine Sekunde an uns gezweifelt. Und heute spürt ihr uns doch auch, leider sind wir für euch unsichtbar, und trotzdem kommen da so oft Zweifel. Wir schicken euch Zeichen der verschiedensten Art, viele gehen unter im täglichen Leben, aber einige kommen durch und ihr erkennt sie auch und trotzdem immer wieder diese Zweifel – leider!
Aber einige, die diesen Text lesen oder hören, haben sich auf den Weg gemacht, unsere gemeinsame Sprache zu lernen, unsere Zeichen zu verstehen und zu deuten. Wie wundervoll, wie freuen wir uns mit euch, wenn ihr ein Zeichen als solches von uns gesendet, erkennt. Denn so wie ihr früher mit uns Freud und Leid geteilt habt, so teilen wir es heute immer noch mit euch. Wie glücklich sind wir, wenn mal wieder ein Strahlen über euer Gesicht huscht, weil ihr etwas Positives, Schönes erlebt habt oder euch in Freude an uns erinnert. Wie schön und wertvoll sind eure liebevollen Gedanken, die ihr täglich an uns schickt, sie geben uns Kraft und Energie, die wir auch für euch wieder einsetzen können. Wir wissen sehr wohl wie viel Anstrengung und Überwindung es euch oft kostet mit uns zu üben, um uns besser zu spüren und wahrnehmen zu können. Jeder noch so kleine Fortschritt von euch erfüllt uns mit Stolz, so eine Mama zu haben, denn leider gibt es davon noch viel zu wenige.
Wir danken euch für all eure Mühe, die ihr euch immer noch mit uns gebt, dass ihr uns nie vergesst, und nach wie vor euer Möglichstes gebt, um mit uns in Kontakt treten zu können. Wir danken euch für das vergangene „irdische“ Jahr, das wir mit euch zusammen erleben durften, in dem auch wir viele Erfahrungen machen konnten, die ohne euer Zutun nicht möglich gewesen wären. Wir danken für jeden einzelnen Tag, den wir bei euch an der Seite „erleben“ durften. Wir schicken euch ganz viel Liebe ins Diesseits, fühlt euch fest umarmt von uns und schaut bzw. hört, was jede und jeder hier für eine ganz spezielle Botschaft an jede einzelne von euch Mamas aus der Übungsgruppe von Petra hat. Und wenn ihr diese Botschaften von uns hört bzw. lest, dann wisst ihr, dass ihr nicht verwaist seid, sondern uns, eure Kinder, immer noch bei euch habt.
Jede und jeder unserer Gruppe hat sich ein paar Gedanken gemacht, was für ihre bzw. seine Mama passend sein könnte. Heraus kamen die folgenden Botschaften:

Max übermittelt: „Danke, dass du immer für mich da bist, früher genau wie heute. Ich freue mich, dass du Phasen voller Zuversicht und Freude hast, wenngleich du auch so manche traurigen Momente hast, die andere nicht sehen sollen. Aber ich sehe alles!“
Ich bedanke mich bei Mama mit den Worten: „Danke, dass du auch diesen Weg mit mir zusammen gehst. Ich freue mich auf noch so manches gemeinsame Abenteuer, das vor uns liegt und bin gespannt wie es ausgeht, haben wir doch schon so viel gemeinsam geschafft. Nur so kann ich dich ablenken.“
Dominik E. sendet die persönliche Botschaft: “Danke, dass du meine Wünsche so berücksichtigst. Du hast einen großen Schritt gemacht, der mich sehr stolz macht. Jetzt mache auch den nächsten Schritt und lasse dich weiterhin von mir führen.“

Ronja schließt sich an und übermittelt: „Danke, dass du deinen Weg gefunden hast. Auch wenn er im Moment noch etwas holprig und steinig ist, aber bedenke, je weiter du ihn gehst, desto einfacher wird er. Glaube immer an uns beide, gemeinsam sind wir stark. Vertraue auf mich!“
Viktoria ergänzt: „Danke, dass du nicht aufgibst und weiter kämpfst. Ich weiß wie schwer jeder Tag für dich ist, aber mit mir an der Seite wirst du es schaffen.“
Johanna bekräftigt: „Danke, dass du nicht nachlässt den Kontakt zu mir aufzubauen und zu verstärken. Nichts wünsche ich mir sehnlicher, als mit dir wieder so wie früher ein vertrauliches Gespräch zu führen.“

Dominik M. sendet die Botschaft an seine Mama: „Danke, dass du zurückkommst ins Leben, du hast genug Tränen wegen mir vergossen und dich geplagt. Jetzt darfst du ruhig wieder ein bisschen zuversichtlicher sein.“
Florian ergänzt: „Danke, dass du so aufmerksam bist und so langsam in Schwung kommst. Es ist für mich wichtig direkt mit dir in Kontakt zu treten und nicht immer über andere.“
Die Botschaft von Karlo lautet: „Danke, dass du immer besser wirst, da können wir ja bald wieder Spaß machen. Auch wenn du nicht mehr die Alte bist, was ich schon ein bisschen vermisse, so arbeiten wir doch gemeinsam an deiner Rückverwandlung.“

Freddy pflichtet bei: „Danke, dass du meine Gedanken in deinen Bildern verwirklichst. Das wird immer besser, vor allem, wenn du mich noch mehr zu dir durchlässt und dich nichts o oft ablenkst beim Malen. Ich bin voller Ideen, wo soll ich anfangen?.“
Auch Martin B. hat eine Botschaft für seine Mama: „Danke, dass du dich auf den Weg zu mir gemacht hast. Deine Anstrengungen bedeuten mir viel und geben mir wiederum Kraft und Auftrieb dich weiter zu unterstützen.“
Und Philip meint schließlich: „Danke, Mutti, dass du schon so weit bist. Nur schade, dass du immer wieder auf Widrigkeiten stößt und zurückfällst. Aber keine Sorge, du schaffst das, denn du bist eine Kämpferin.“

Wir danken hier auch alle Alexandra, einer Mama unserer Mama-Gruppe, die es ermöglicht hat, diese wundervollen Steine mit unseren Portäts in der Kürze der Zeit anzufertigen und das, wo wir nicht immer die geduldigsten und einfachsten „Modelle“ waren.
Wir denken auch an Petra, die "Chefin" unserer Gruppe im Diesseits, und wünschen ihr im Kreis ihrer Familie einen schönen Tag.

Und Friederike, die Mama von Petra, gibt ihr den Rat: „Sei nicht traurig wegen mir, sondern genieße den Tag mit deinen Lieben, denn wie schnell kann alles anders sein und dann bereust du die Zeit nicht anders genutzt zu haben. Denke immer daran, deine Familie ist dein höchstes Gut. Und diesen Rat gebe ich allen, die diese Zeilen lesen: Setzt Prioritäten, hinter denen ihr immer stehen könnt.“

Wir wünschen euch allen einen erfreulichen Tag und denkt immer daran, dass wir bei euch sind, egal was ihr macht, wir begleiten euch, in schönen wie in schweren Zeiten und wir freuen uns mit euch, aber wir leiden auch mit euch, denn das Band unserer innigen Liebe und tiefen Verbundenheit endet nie.

