Zwei Jenseitige erzählen:
Es geht nicht um Goethe, es geht ums Licht

Tini, mein Kind, haben Max und du schon gedichtet heute?
Und ob, liebe Mama, wir üben jetzt „täglich“,
Auch wenn unsere Versuche noch sind kläglich.
Aber du weißt ja, wir geben nicht auf,
So wie auch ihr kämpft in der Welten Lauf.
Und da bemerkt Max, ganz frisch und frei,
Hallo Mama, ich bin auch dabei.
Das Reimen ist nicht so meine Sache,
Das weißt du, da gibt es viel zu lachen.
Meine Verse sind holprig, steinig und spitz,
Und Tini korrigiert, so wie er halt ist, dieser Schlitz.
Der lächelt mich an und meint voller Güte,
Es wird schon noch klappen, hab Geduld, du Tüte.
Er erklärt mir ausführlich und beschwichtigt mich,
Es geht nicht um Goethe, es geht ums Licht!
Da hat er recht, das habe ich nicht bedacht,
Hätte er zu Lebzeiten bestimmt auch nicht so gedacht.
Da hast du wohl recht, mein lieber Max, so ist es genau,
Dieses Machwerk hätte ich gezeigt keiner Frau.
Doch heute weiß ich, was wirklich zählt,
Und das ist nicht das, was man sich Schönes auswählt.
Was ewig währt, ist unsere gegenseitige Liebe,
Die nimmt uns niemand, auch wenn es gibt dafür so manche Diebe.
Die schauen auf euch mit kritischem Blick,
Und neiden euch so manchen Augenblick, den ihr in Liebe und Friede mit uns teilt,
Ist auch für euch nicht immer einfach, weil manchmal schon der Zweifel verweilt.
Das merken wir schnell und handeln sofort,
Und schieben ihn fort, an einen anderen Ort.
Und Max bemerkt ganz richtig,
Das geht nur, weil wir euch sind so wichtig.
Diese Verbindung zu pflegen bedeutet Kraft und Ausdauer,
Da muss man auch mal was legen beiseite, auf die Mauer.
Genau, mein Max, du hast es richtig erkannt,
Sie müssen Prioritäten setzen in diesem neuen Land.
Jawohl, es ist ein neues Gefilde,
Das ihr mit uns betreten habt, ganz leise und milde.
Wir gehen alle zusammen diesen steinigen Weg,
Mal schneller, mal langsamer, aber immer konkret.
Wir wissen, was wir wirklich wollen,
Und nicht, was andere denken, was wir sollen.
Verbreitet unsere Botschaft, haltet sie nicht für euch rein,
Denn Verbindung in Liebe ist einfach fein.
Und vielleicht können wir so manch einem geben Mut,
Dass innige Liebe macht alles gut.
Ich weiß, richtig gut ist es noch lange nicht,
Wir fehlen euch sehr, aber die Trauer beherrscht nicht mehr ständig euer Gesicht.
Und diesen Weg möchten wir gerne auch anderen aufzeigen,
Die tief in der Trauer stecken und nur noch schweigen.
Ihr dürft auch mal lachen, wir tun es „täglich“,
Wie ihr aus diesen Zeilen entnehmen könnt, vielleicht auch nur kläglich,
Weil der Reim nicht passt,
Weil der Satzbau klafft,
Aber die Botschaft ist richtig,
Und das ist wichtig!
Ganz wichtig, so Max, ist es auch zu sagen,
Dass wir uns nicht kannten in irdischen Tagen.
Wir haben uns gefunden,
Unser beider Schicksal hat uns verbunden.
Und da muss ich auch noch ergänzen,
Dass wir jetzt wieder glänzen,
In all unserer jugendlichen Pracht,
Da hat das Schicksal einmal etwas Gutes gemacht.
Das war, liebe Mamas, unser erster gemeinsamer Versuch,
Max schüttelt sich vor lachen und meint: Ich warte auf euren Besuch!
Ich wende ein: Besuchen dürft ihr uns gerne immer,
Doch bleiben sollt ihr bei euch im Zimmer,
Da gehört ihr noch hin, da sollt ihr noch leben,
Und so manches Schöne noch erleben.
Wir begleiten euch immer und sind immer da,
Aber das wisst ihr genau, sind wir euch doch ständig ganz nah.
Martin Mäckle, Max Bauer, geistige Welt, ohne KI
Wir danken Petra ganz herzlich, dass sie sich die Mühe gemacht hat und unsere Zeilen in einen Videoclip mit musikalischer Untermalung verwandelt hat.
Wer dieses Kunstwerk anschauen möchte:

..... erstellt von Petra Beate Arnold unter Zuhilfenahme von KI
