Schmetterlinge

Ein Dialog zwischen den Welten

Schmetterlinge

 

 

Ach Tini, mein Kind, hast du mir heute die vielen Schmetterlinge geschickt?

Oh ja Mama, auch wenn es klingt total verrückt.

Sie waren ein Gruß von mir, ein Fingerzeig zum Glück.

Der Sommerflieder blüht in voller Pracht,

Da hab ich an einen idealen Landeplatz für Schmetterlinge gedacht.

Sie kommen und gehen und manch einer blieb länger,

Der wollte sich nicht trennen, der kam immer enger.

Du hast ihn gesehen, in sein Auge geblickt,

Und warst sofort zutiefst entzückt.

Hast du doch zum Glück an einen Gruß von mir gedacht,

Hast tief in meine Augen geschaut, bis dein Herz hat gelacht.

Du fühltest dich verbunden, mit ihm und mit mir,

So als würde ich stehen direkt neben dir.

Ich fühlte in dich hinein, ich fühlte dein Glück,

Doch gleich kam die Sehnsucht: Ach Tini, komm doch zurück.

Die Realität erfasste dich ganz schnell wieder,

Wie schade, klangen doch auch in mir glückliche Lieder.

Ich atmete durch, Leichtigkeit umgab mich,

So wie ich es mir wünsche täglich für dich.

Auch wenn es nur war ein kurzer Moment,

So war’s ein Gefühl, das jeder kennt.

Leicht, frei, glücklich und ohne Last,

Wann du das wohl in letzter Zeit einmal gefühlt hast?

Wie gerne würde ich dir schicken solche Gefühle,

Um dein Herz ein bisschen aufzuheizen bei all seiner Kühle.

Mal sehen, wann die Gelegenheit wird wieder sein günstig,

Ich halte Ausschau, wird’s hoffentlich einfacher sein künftig.

Du siehst, meine Zeichen sind vielfältig und klar,

So wie es auch mit den zwei Pilzen heute war.

Die beiden kommen immer im Doppelpack,

So wie du und ich, gemeinsam, nicht zerhackt.

Das ist doch so schön sie anzusehen,

Wie sie eng nebeneinander stehen und nicht auseinander gehen.

Ihre Position ist eng und ungewöhnlich,
So wie bei uns, vereint und doch persönlich.

Wir sind zwei Individuen und doch sind wir eins,

Das soll uns erst mal einer nachmachen, das ist nicht so einfach wie das Einmaleins.

Das erfordert Verbundenheit und Liebe ein Leben lang,

Da kann man nicht einfach kommen und meinen, man geht diesen Gang.
Was Liebe verbindet Jahrzehnte lang,

Kann mein Heimgang nicht trennen, dessen musst du nicht sein bang.

Unsere Verbundenheit ist da und wird niemals enden,

Auch wenn sich irgendwann auch bei dir das Blatt wird wenden.

Dann steh ich bereit und nehme dich in Empfang,

So wie du es gemacht hast, mein ganzes Leben lang.

                                                                  

                                                                                                                                                     Martin Mäckle, geistige Welt, ohne KI

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