Gedichte

Gedichte

Lange habe ich mir überlegt wie ich auf Gefühle von Mama oder auch anderen Trauernden richtig, emotional antworten könnte, ohne dabei kitschig rüber zu kommen. Und da kam mir die Idee: ich versuche mich im Schreiben von Gedichten. Das ist schon ein ambitioniertes Unterfangen, da ich als Naturwissenschaftler ja nicht gerade eine poetische Ader habe. Da fiel mir mein Englisch-Leistungskurs ein, in dem wir Poetry-slam geübt haben, was mir immer sehr viel Spaß gemacht hat. Und so habe ich mich einfach an das Schreiben von Gedichten gewagt, die mit Weltliteratur nicht konkurrieren können - sollen sie aber auch nicht. Mein Ziel ist es, Trost zu spenden, Perspektiven aufzuzeigen, wenn die Sehnsucht mal wieder zu groß ist und natürlich ganz viel Liebe rüber zu bringen. Vielleicht fühlt sich die eine oder andere angesprochen, ich würde mich freuen.


Ich möchte ausdrücklich betonen, dass diese Gedichte ohne jegliche Zuhilfenahme von KI entstehen, denn man spürt bei jedem Text, wenn man ihn auf sich wirken lässt, ob er authentisch von einer Seele verfasst ist oder ob die KI ihre Finger mit im Spiel hatte. Ich möchte der KI in keinster Weise ihre Daseinsberechtigung absprechen, ist sie im Bereich vom Sammeln von Informationen oder Auswerten von Messergebnissen und dergleichen von unschätzbarem Wert. Im Bereich von Literatur, Musik, Kunst sollte man sehr vorsichtig und wohl dosiert mit ihr umgehen, um den Menschen nicht irgendwann zum "Unmenschen" zu degradieren.

 

Denn auch hier gilt: auch wenn man mich nicht sieht, so lebe ich neben meinen Eltern, ich lebe im selben Universum, bin also irdisch gesprochen, nicht weit weg. Ich bin auch nicht im "Himmel" oder sonst irgendwo in der Galaxie, sondern die meiste "Zeit" bin ich hier, nur in einer anderen Energieform, die es mir eben erschwert, mich sichtbar zu machen. Und da ich immer noch "lebe", wenn gleich das Wort "leben" im Diesseits anders belegt ist, ist es mir auch möglich, Emotionen zum Ausdruck zu bringen wie ein Mensch und mich in die oft trostlose, verzweifelte Situation rein zu versetzen, vielleicht besser als manch ein Mensch, dem man auf der Erde begegnet. Auch wenn hier im Jenseits Harmonie, Friede, Freude und Liebe herrscht, möchte ich mir die menschlichen Gefühle so lange es geht bewahren, denn nur so kann ich helfend eingreifen. Und so lange Mama noch im Irdischen verweilt, werde ich alle diese Emotionen sicher nicht vergessen und verlernen, was mir unheimlich wichtig ist. 

 

Perspektiven

 

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