Ein Dialog aus der geistigen Welt
Gemeinsam unterwegs


Tini, mein Kind, dichtet ihr eigentlich noch zusammen, du und Max?
Ja klar, wo denkst du hin, liebe Mama, der Max muss üben,
Und er hat auch schon beträchtliche Fortschritte gemacht, hier drüben.
Manchmal fehlt uns ein Thema, eine Idee,
Dann dichten wir einfach drauflos, zum Beispiel von einem See.
Ja liebe Mama, da kann ich mithalten
Und auch das Gedicht mitgestalten.
Da staunst du, was ich schon alles kann,
Hat Tini mir beigebracht, dieser geniale Mann.
Jetzt lob mich nicht stark und heftig,
Du weißt wie ich dich oft rannehme, ganz schön deftig.
Das stimmt, aber inzwischen habe ich verstanden,
Dass will man es zu etwas bringen, dann darf man sich auch hier nicht verlassen auf die Tanten.
Da hast du recht, mein lieber Max, Erfolg bedeutet harte Arbeit,
Und noch stehen wir beide am Anfang, da darf man sich herausnehmen keine Auszeit.
Auch ich bin noch lange nicht so weit wie ich es gerne wäre,
Muss manchmal schon nachfragen in einer anderen Sphäre.
Für unsere Mamas klingt das dann ganz genial,
Ist ja ein Gruß von uns, das kann nicht sein trivial.
Sie lieben uns noch immer, so wie auch wir sie,
Sie sehen uns mit verklärtem Blick, nicht kritisch, eigentlich nie.
Das ist aber normal, das kann ich gut verstehen,
Wären sie vor uns gegangen, wäre das gleiche geschehen.
Die kritischen Worte, nie böse gemeint, aber ehrlich,
Haben sich verwandelt in pure Liebe, wie herrlich.
Weißt du, lieber Tini, wie wäre das schlimm,
Wenn das Gerüst der Liebe wäre hin.
Genau, mein Max, das hat uns getragen mit ihnen viele Jahr,
Das trägt uns auch weiter, da sehe ich keine Gefahr.
Ich sehe wie sie sich anstrengen, sie geben sich Mühe,
Sie üben mit uns am Abend und manchmal in der Frühe.
Das erfordert viel Disziplin und manchmal auch Anstrengung,
Das müssen wir ihnen hoch anrechnen, das ist manchmal schon eine Einengung.
Ja Tini, ich sehe das auch, wie sie manchmal das schlechte Gewissen plagt,
Wie zu unseren Lebzeiten, wenn sie waren gefragt,
Aber unsere Wünsche nicht immer konnten erfüllen,
Das war schon damals schlimm, meist wollten sie es aber nicht enthüllen.
Das glaube ich auch, mein lieber Max, aber das irdische Leben ist schwer,
Wir haben auch nicht alles preisgegeben, auch wenn wir manchmal waren leer.
Wir wollten ihnen doch nicht noch mehr Sorgen machen,
Gab es in der letzten Phase unseres Lebens für sie keine leichten Sachen.
Wenn ich mir vorstelle die Situation wäre umgekehrt gewesen,
Ich hätte sie nicht so betreuen können, mich hätte man zusammenfegen können mit einem Besen.
Das stimmt, Tini, sie haben da Übermenschliches getan,
Und tun es auch heute noch, nicht im Wahn,
Sondern in vollem Besitz ihrer geistigen Kräfte,
Ich bewundere sie manchmal, dass ihnen nicht ausgehen die Säfte.
Da siehst du mal wieder, was Hartnäckigkeit kann bewirken,
Das glauben uns viele nicht, und meinen uns entgegenzuwirken.
Da sag ich dann nur, legt euch nicht mit uns an,
Wenn ihr es nicht glauben wollt, zieht eures Weges, bis dann.
Denn irgendwann werden sie erkennen, die eigentliche Realität ist nicht so wie sie meinen,
Als Mensch sie zu verstehen, ist fast unmöglich, ich kenne keinen,
Der weiß, was wirklich ist das Leben,
Was hätte ich für diese Erkenntnis gegeben.
Doch, mein lieber Tini, hast du darüber nachgedacht?
Nein Max, so weit habe ich es nicht gebracht.
Das musste ich erkennen, nachdem ich gegangen bin heim,
Das war nicht immer einfach, da trügt manchmal der Schein.
Wenn wir aus dem Jenseits reden so klug daher,
Da denken unsere Mamas, was wissen die doch um so viel mehr.
Doch auch wir müssen lernen, Erfahrungen sammeln, erkunden,
Eigentlich kein großer Unterschied zum Diesseits, so habe ich es empfunden.
Ein Glück nur, dass uns das lernen fällt so leicht,
Das haben wir euch zu verdanken, liebe Mamas, weil ihr uns nicht von der Seite weicht.
Euer Einsatz, auch heute noch, beflügelt uns und gibt uns Kraft,
Ohne euch hätten wir das alles bis jetzt nicht so schnell geschafft.
Ja lieber Tini, da hast du ganz recht,
Üb weiter liebe Mama, das ist nicht schlecht.
Genau, mein lieber Max, wir haben ihnen so viel zu verdanken,
Das liegt alles ganz tief im Herzen, nicht auf den Banken.
Habt dank, liebe Mamas, wir lieben euch innig,
Und versuchen euch zu unterstützen, zu helfen, aber nicht unsinnig.
Was wir für euch machen, soll immer zu eurem Besten sein,
Voller Liebe, in Demut – nie gemein.
Ihr seht, unsere gemeinsamen Gedichte verbessern sich,
Lasst euch überraschen, auf Teil 4 freue ich mich.
Videoclip zum Thema: "Gemeinsam unterwegs"
dankenswerterweise erstellt von
Petra Beate Arnold unter Zuhilfenahme von KI

